Glossar

ALG
Ist das Kürzel für das Arbeitslosengeld I oder II der Bundesagentur für Arbeit.

Aufgabenanalyse
Die gedankliche Differenzierung einer Gesamtaufgabe in analytische Teilaufgaben wird auch als Aufgabenanalyse bezeichnet.

Aufgabenerhebung
Im Rahmen von Aufgabenanalysen werden diese im ersten Schritt erhoben um im Nachgang von Analysten bzw. Teams ausgewertet und untersucht.

Bafa-Programm
Hierunter wird ein spezielles Förderprogramm des Bundes verstanden. Siehe hierzu auch unter Fördermittel / Fördermittel des Bundes

Bilanzanalyse
Auswertung von Unternehmensbilanzen zu Ermittlung von Kennzahlen um die aktuelle Wirtschaftskraft eines Unternehmens darstellen zu können und evtl. Aussagen über die Zukunft hiervon abzuleiten.

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi); es übt auch Aufgaben für andere Bundesministerien aus.

Businessplan
Der Begriff Businessplan wird für ein schriftliches Dokument verwendet, das eine Geschäftsidee sowie Maßnahmen beschreibt, die zu ergreifen sind, um diese Idee zu realisieren. Ein Businessplan ist meist zur Unternehmensgründung erforderlich und wird von Investoren, Banken und behördlichen Fördervergabeämtern vorausgesetzt.

Coaching
Ist der Sammelbegriff für unterschiedliche Beratungsmethoden (Einzelcoaching, Teamcoaching, Projektcoaching). Der wesentliche Unterschied zur klassischen Beratung ist, dass keine direkten Lösungsvorschläge geliefert werden, sondern eher die Entwicklung eigener Lösungen begleitet wird. Es handelt sich um strukturierte Gespräche zwischen einem Coach und einem Gecoachten z.B. zu Fragen des beruflichen Alltags

Consulting
Übersetzt grundsätzlich das deutsche Wort „Beratung“ ins Englische. Wird häufig im Zusammenhang mit Personalberatung und Unternehmensberatung verwendet.

Dienstleistung
Eine Dienstleistung wird von einer natürlichen oder einer juristischen Person zu einem Zeitpunkt oder in einem Zeitrahmen erbracht. Sie dient zur Deckung eines Bedarfs. DL können ebenfalls wie Produkte Gegenstand bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen sein.

Entrepreneur
Eine Entrepreneur ist geheimhin ein Unternehmer. Jedoch ist ein Unternehmer nicht zugleich ein Entrepreneur. Ein Entrepreneur unterscheidet sich von dem gemeinhin als Manager bezeichneten Unternehmer durch ganz besondere Eigenschaften.
Dieser handelt verantwortungsbewusst, willensstark und weitgehend selbstständig. Er zeichnet sich durch seine besondere Geisteshaltung aus, die ihm dabei hilf außerordentlich gut mit Unsicherheiten und Risiken im Geschäftsalltag umzugehen.

Ertragsquelle
Unter der Überschrift werden alle Möglichkeiten gesammelt, über die Erträge und Umsätze generiert werden können. So z.B. Verkaufserlöse, Lizenzen, Miete etc.

Existenzgründung
Eine Existenzgründung ist die Realisierung der beruflichen Selbständigkeit von einer oder mehrerer Personen. Es kann auch mit Gründung eines Unternehmensgleichgesetzt werden. Wobei es sich hierbei mehr um einen behördlichen Akt handel.

Fördermittel / Fördermittel des Bundes
Das sind Gelder, bereitgestellt von Bundesämtern ( öffentliche Hand) für juristische oder natürliche Personen, die zur Erreichung bestimmter, meist wirtschaftlicher Ziele dienen.
Hier sei speziell auf die Förderung unternehmerischen know hows des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hingewiesen.

Founder /co-Founder
Übersetzt als Gründer bzw. Mitgründer. Vgl. deshalb den Begriff Gründer

Geschäftsmodell
Ein Geschäftsmodell ist die Funktionsweise eines Unternehmens und insbesondere die spezifische Art und Weise, mit der das Unternehmen Gewinne will. Die Beschreibung von Geschäftsmodellen soll helfen, die Schlüsselfaktoren des Unternehmenserfolges oder Misserfolges zu verstehen, zu analysieren und zu kommunizieren.

Gründer
Sammelbegriff für alle natürlichen oder juristischen Personen, die beabsichtigen eine Idee im Rahmen eines Unternehmens aufzubauen.

Innovation
Innovation wörtlich übersetzt bedeutet „Neuerung“ oder „Erneuerung“. Der Begriff wird im Wirtschaftalltag im Sinne von neuen Ideen und Erfindungen und für deren wirtschaftliche Umsetzung verwendet. Schlussendlich resultieren Innovationen erst dann aus Ideen, wenn diese in neue Produkte, Dienstleistungen etc. umgesetzt werden, die erfolgreich angewendet werden und sich am Markt behaupten.

Investor
Ein Investor im gebräuchlichsten Sinn ist ein Geldgeber. Er verfolgt mit der Beigabe von finanziellen Mittel selbst wirtschaftliche Ziele, wie z.B. die Beteiligungen an aussichtsreichen Unternehmungen oder Gewinnerzielung.

Jungunternehmer
Hat ein Gründer die erste Phase der Unternehmensgründung erfolgreich gestaltet und steht den nächsten Herausforderungen gegenüber, spricht man allgemeinhin von Jungunternehmern.

KMU
Ist das Kürzel für „Klein-und mittelständische Unternehmen“. Findet häufig Verwendung in der Kategorisierung von Unternehmen, da diese aufsichtsrechtlich und behördlich anders behandelt werden als Großunternehmen bzw. Konzerne.

Konkurrenzanalyse
Die Konkurrenzanalyse beschreibt die systematische, andauernde und legale Sammlung und Auswertung von Informationen über Konkurrenzunternehmen, Wettbewerbsprodukte, Marktentwicklungen, Branchen, neue Patente, neue Technologien und Kundenerwartungen

Kostenstruktur
Über die Kostenstruktur eines Unternehmens wird dargestellt in welcher finanziellen Höhe sich die Schlüsselressourcen, -aktivitäten und –partner belastend auf die Gewinne des Unternehmens auswirken können.

Kundenbefragung
Hierunter versteht man eine Methode zur Gewinnung von Informationen über Zufriedenheit, Erwartungen und Kaufgewohnheiten in Frage kommender Kunden. Die Kenntnis der Kunden und ihres Nachfrageverhaltens gilt als die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg aller strategischen und operativen Marketinginstrumente in einem Marketingplan.

Kundenbindung
Maßnahmen zur Gewinnung bzw. Umwandlung von Stammkunden aus Laufkundschaft. Klassische Initiativen, wie z.B. Bonus- und Punkteprogramme, werden heute durch psychologisch fundierte Kundenbeziehungspflege ergänzt und teilweise sogar ersetzt.

Kundensegment
Grenzt die natürlichen bzw. juristischen Personen ein, die evtl. an dem im Rahmen eines Geschäftsmodells entwickelten Produkt, einer Dienstleistung oder eines Angebots interessiert sind. Das Kundensegment, das bereit ist hierfür Geld zu bezahlen steht im Fokus einer Unternehmung.

KVP
Werden die unter „Prozessmanagement“ beschriebenen Tätigkeiten fortlaufend wiederholt, spricht man vom kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Bei der Durchführung von Teamarbeit durch fortwährende kleine Verbesserungsschritte ist KVP in Unternehmen in der organisatorischen Umsetzung.

langjähriger Unternehmer
Das sind die alten Hasen unter den Unternehmern. Meist aus Einzelunternehmen entstandene klein und mittelständische Unternehmen, die weiterhin vom Firmengründer geführt werden.

Mitarbeiterkapazitätsmessung
Werden die, im Rahmen von Zeitklassenschätzverfahren ermittelten Zeiten auf ein Jahr gerechnet spricht man von Mitarbeiterkapazitätsmessung

Mentor
Ein Mentor ist im Gegensatz zu einem Investor an der Unterstützung von unternehmerischen Laien interessiert, zu deren Geschäftsmodellentwicklung er die Methodenkompetenz und wichtige Kontakte zu Fach- und Führungskräften beisteuert.

Outsourcing
Beschreibt die Auslagerung bzw. Abgabe von Aufgaben, die nicht dem originären Geschäftszweck dienen oder die von dem Auslagerungsnehmer kostengünstiger durchgeführt werden kann als vom Auslagerungsgeber selbst.

Produkt
Hierbei handelt es sich um ein zu produzierendes Wirtschaftsgut, das auch die Grundlage eines zu entwickelten Geschäftsmodells sein kann.

Prozessmanagement
Prozessmanagement ist die Identifikation, Gestaltung, Dokumentation, Implementierung, Steuerung und Verbesserung von Geschäftsprozessen und wird daher auch als Geschäftsprozessmanagement oder –verwaltung bezeichnet.
„Wer macht was, wann, wie und womit?“ ist eine zentrale Fragestellung.

Schlüsselaktivitäten
Beschreibt die wichtigsten Dinge, die ein Unternehmen durchführen muss, damit das entwickelte Geschäftsmodell funktioniert.

Schlüsselpartner
Darunter wird das Netzwerk von Lieferanten und Partners verstanden, die zum Gelingen des Geschäftsmodells beitragen.

Schlüsselressourcen
Diese beschreiben die wichtigsten Wirtschaftsgüter, die für das Funktionieren eines Geschäftsmodells benötigt werden.

Skalierung
Beschreibt die Erweiterungsfähigkeit im Rahmen eines Geschäftsmodells. Die Frage, ist der Verkauf eines Produkts oder die Darbietung einer Dienstleistung auf eine (finanziell) sehr lukrative Menge/ Anzahl multiplizierbar, steht hier im Vordergrund-

Standortanalyse
Als überaus wichtiger Bestandteil für den Unternehmenserfolgt gilt insbesondere der richtige Standort. Er beschreibt den Ort, an dem sich ein Unternehmen befindet. Die Wahl des richtigen Standortes wird bei Unternehmensgründung nicht immer aus rationalen Überlegungen heraus festgesetzt.
Häufig werden betriebswirtschaftlichen Überlegungen bzgl. des optimalen Ortes berücksichtigt, wenn ein Unternehmen gewachsen ist und neue Standorte finanziell in Betracht kommen können. Standortplanung tritt also dann ein, wenn ein Unternehmen eine expansive Phase erreicht hat.

Startup
Ein Start-up ist ein junges, innovatives Unternehmen, das auf die Erweiterungsfähig und Wiederholbarkeit seines Geschäftsmodells hin angelegt wird (Geschäftsfeldentwicklung) und Absatzmärkte erschließen will. Diese Unternehmen werden häufig im Bereich der Spitzentechnologie gegründet. Meist erfolgt bei sehr erfolgreichen Start-ups nach ein paar Jahren der zu meist sehr lukrative Verkauf der Unternehmung.

Unternehmensnachfolge
Beschreibt den Prozess, die Voraussetzungen, Ziele und Eigenheiten, wenn es um die Übergabe eines Unternehmens an die nächste Generation geht. Die Nachfolge ist ein typisches Thema von Unternehmen aus dem Bereich KMU. In mittelständischen Unternehmen spielt neben dem Wechsel in der Leitung eines Unternehmens darüber hinaus der Wechsel am Eigentum eine bei Zeiten sehr zentrale Rolle.

Vertriebskanal
Beschreibt den Weg zum Vertrieb eines Produkts, Dienstleistung oder Angebots. Es kann sich hierbei um stationäre Wege wie Ladenlokale aber auch mobile wie Handelsvertreter handeln. Technisch gesehen ist das Internet natürlich Vertriebskanal Nummer eins.

Visionär
Ein Unternehmer, der sich die Geschicke seines Unternehmens unter völlig unterschiedlichen Gegebenheiten und Ausprägungen vorstellen kann. Er ist bereit, ganz neue Wege einzuschlagen und die Nachhaltigkeit seiner Firma durch innovative Lösungen für die künftigen Herausforderungen zu wappnen.

Werteangebot
Hier werden die Produkte und Dienstleistungen zu einem Warenkorb geschnürt, der für ein bestimmtes Kundensegment Werte schöpft.

Zeitklassenschätzverfahren
Dies beschreibt ein Verfahren zur Aufgabenerhebung. Die Mitarbeiter eines Unternehmens schätzen ihren zeitlichen Aufwand zur Bewältigung einer Aufgabe.

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Oliver Eckardt
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